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Art After Work: Zu Gast im Pendragon Verlag

vor 13 Stunden
2 Min. Lesezeit

Wie wird aus einem Manuskript ein Buch – und aus einer Idee ein Verlagsprogramm?

Dieses Mal führt uns Art After Work in den Bielefelder Pendragon-Verlag. Verleger Günther Butkus gibt uns Einblicke in die Arbeit des unabhängigen Verlages, erzählt von Autor*innen, Programmentscheidungen und davon, wie Bücher ihren Weg zu den Leserinnen finden.

Seit 1981 gehört Pendragon zur Bielefelder Literaturlandschaft und wurde bereits dreimal mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet – 2020, 2022 und 2025.

Literarisch begleitet wird der Abend von Hellmuth Opitz, der aus seinen Texten liest.

Ein Abend rund um Literatur, Verlagsarbeit und die Menschen hinter den Büchern.

Für Sekt und Salzstangen ist gesorgt.

Datum: 11. November 2026, 17:00–18:30 Uhr Ort: Pendragon Verlag, Stapenhorststraße 15, Bielefeld















Pendragon Verlag

Seit 1981 folgt Günther Butkus seiner Leidenschaft für deutschsprachige und internationale Literatur. Der Verlag entdeckt vergessene Autoren neu, erzählt gesellschaftlich relevante Geschichten und veröffentlicht Bücher, die literarische Qualität und packende Spannung mühelos miteinander verbinden. Der Pendragon Verlag wurde 3 mal mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet.

 

Pendragon wurde 1981 von Günther Butkus gegründet, um besonderen Büchern ein Forum zu bieten. Mit dieser Haltung bleibt Pendragon lebendig und neugierig – offen für literarische Überraschungen und gewillt, Stimmen Gehör zu verschaffen, die andernorts überhört würden. Gerade diese Mischung aus Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude macht den besonderen Reiz des Verlages aus. Leser:innen entdecken hier nicht nur Klassiker wieder, sondern stoßen auch auf mutige neue Perspektiven, ungewöhnliche Geschichten und engagierte Positionen. Hierzu zählen Autor:innen, die in Europa in Vergessenheit geraten sind, deren Werk aber noch immer äußerst relevant ist: Stephen Crane mit seinem Antikriegsroman »Die rote Tapferkeitsmedaille« oder auch Mary Shelley mit »Mathilda«. Doch auch das Neue, Unbekannte liegt Pendragon am Herzen. So gibt der Verlag immer wieder Debütant:innen wie zuletzt Patrick van Odijk mit »Der falsche Vermeer« eine Chance. 

Viel Aufmerksamkeit erregte der Verlag mit dem Buch „Ein Tag im Leben von Abed Salama“ des Pulitzer-Preisträgers Nathan Thall über den israelisch-palästinensischen Konflikt. „Eines der besten Bücher, die ich über Palästina gelesen habe.“ – J. M. Coetzee, Literaturnobelpreisträger.

 

Die Vergangenheit würdigen und dennoch immer in die Zukunft schauen. Veränderungen zulassen, aber sich selbst treu bleiben. So ist Pendragon ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration für all jene, die Literatur nicht als Ware, sondern als Bereicherung verstehen.

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