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Dafür stehe ich

Dafür stehe ich:

Schon früh hatte ich ein starkes Gefühl für Gerechtigkeit, geprägt auch durch meine internationale Familiengeschichte. Als Mutter eines schwarzen Kindes erlebe ich zudem ganz konkret, welche Auswirkungen Rassismus im Alltag haben kann – das hat mein Engagement weiter vertieft. Ich will, dass Menschen hier frei von Vorurteilen und Diskriminierung leben können und Merkmale wie Hautfarbe, Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung keine Rolle spielen. 

Teilhabe beginnt früh. Kinder und Jugendliche müssen mitreden können – im Kinder- und Jugendrat genauso wie bei der Gestaltung von Schulhöfen, Spielplätzen und Freizeitangeboten. Orte wie konsumfreie Treffpunkte oder inklusive Spielflächen stärken Beteiligung ganz konkret. 

Ich bin froh, in einer Stadt zu leben, die sich zur gesellschaftlichen Vielfalt bekennt und klar gegen Rechte und antidemokratische Tendenzen steht. Genau das entspricht meiner gesellschaftlichen Haltung. 

Ich halte Demokratie für "sexy". Und das versuche ich auch den Menschen, die ich treffe, zu vermitteln. Dabei hilft es mir, mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen, um ein besseres Verständnis aufzubringen. 

Seit 40 Jahren setze ich mich für die Gleichstellung von Frauen ein und für "Gleichen Lohn für gleiche Arbeit". Leider ist dieser Einsatz noch nicht zu Ende, denn Frauen werden hier in Deutschland weder gleichwertig bezahlt noch behandelt. Und das muss sich endlich ändern!

Ich weiß aber auch, dass das alles nur in einer funktionierenden Umwelt funktioniert. Auch hier hatte ich schon früh den Ruf als "Ökotante", weil ich bereits als Jugendliche auf die Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht habe und z.B. Plastik vermieden und gegen Atomkraft demonstriert habe. Die Klima- und Umweltkatastrophe kommt immer näher und ist der Antrieb für mich, mich gesellschaftlich und politisch zu engagieren. Unsere Kinder werden in einer völlig veränderten Welt klarkommen und wir müssen alles daransetzten, diese Veränderung so gering wie möglich zu halten. 

Durch ständiges Nachjustieren meiner Positionen erweitere ich meinen persönlichen Horizont und meine Haltung. Ich versuche bei allem, was ich tue, nicht nur meine Ansicht zu sehen, sondern auch immer über den Tellerrand zu schauen und andere Meinungen zu hören und zu verstehen.

Ich habe mich in den vergangenen Jahren im Landtag besonders dafür eingesetzt, Kunst, Kultur und Demokratie gerechter und zugänglicher zu machen. Dabei war mir immer wichtig, dass politische Entscheidungen ganz konkret bei den Menschen ankommen und gesellschaftliche Teilhabe stärken. Deshalb freue ich mich ganz besonders an meinen Herzensthemen gearbeitet zu und einige meiner Ziele erreichen zu können.

 

  • Honoraruntergrenzen

    • Einführung von flächendeckenden Honoraruntergrenzen für freischaffende Künstlerinnen und Künstler bei landesgeförderten Projekten als Beitrag zur fairen Bezahlung von Kunst und Kultur. Kunst und Kultur leben von den Menschen, die sie schaffen. Deshalb war es mir wichtig, dass kreative Arbeit endlich stärker anerkannt und fairer bezahlt wird. Gute Kultur darf nicht davon abhängen, dass sich Menschen Selbstausbeutung leisten müssen.

 

  • Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur stärken

    • Kultur muss von allen für alle gemacht werden und benötigt verbindliche Rahmenbedingungen für mehr Vielfalt auf, hinter und vor der Bühne. Kultur soll die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln. Mir ist wichtig, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und alle Menschen die Möglichkeit haben, sich in Kunst und Kultur wiederzufinden und einzubringen.

 

  • Kulturelle Bildung in der Soziokultur stärken

    • Verankerung von soziokulturellen Zentren als zentrale Akteure der kulturellen Teilhabe und als bedeutender Träger zur Stärkung von Demokratie, Integration und sozialer Gerechtigkeit. Gerade soziokulturelle Zentren schaffen Orte der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft. Sie ermöglichen kulturelle Teilhabe unabhängig vom Geldbeutel und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort.

 

  • NRW als Vorreiter der Provenienzforschung in Deutschland

    • Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit der eigenen Geschichte und Unterstützung Museen, anderer kultureller Einrichtungen und Kommunen bei der Identifizierung von geraubten Objekten. Das gehört für mich zu einer offenen Gesellschaft. Natürlich auch der ehrliche Umgang mit der eigenen Geschichte. Deshalb setze ich mich dafür ein, geraubte Kulturgüter sichtbar zu machen und die Verantwortung nicht auf kommende Generationen zu verschieben.

 

  • Wahlalter 16

    • Mit der Einführung des Wahlrechts ab 16 Jahren stärken wir die politische Mitbestimmung der Jugendlichen in unserer Demokratie. Jugendliche interessieren sich für Politik, übernehmen Verantwortung und wollen ihre Zukunft mitgestalten. Deshalb finde ich es richtig, ihnen auch die Möglichkeit zu geben, demokratische Entscheidungen aktiv mitzutragen.

 

  • Polizeibeauftragte

    • Schaffung einer neutralen Anlaufstelle für die Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern aber auch von Polizeibeschäftigten als niedrigschwelliges Angebot, um auf etwaige Fehler, Fehlverhalten oder -entwicklungen hinzuweisen. Vertrauen in staatliche Institutionen entsteht durch Transparenz und die Möglichkeit, Probleme offen anzusprechen. Die Polizeibeauftragte schafft dafür eine unabhängige und niedrigschwellige Anlaufstelle für Bürgerinnen, Bürger und Beschäftigte gleichermaßen.

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